Pressemitteilungen 2008 - FDP im Kreis Coesfeld -

FDP Münsterland startet Bundestagswahlkampf

Der FDP Bezirksverband Münsterland ist am vergangenen Samstag in Coesfeld in den Wahlkampf gestartet. Beim außerordentlichen Bezirksparteitag in Goxel nominierten die Liberalen Sven Strumann aus Laer zum Europakandidaten im Bezirksverband. Außerdem wurde der Münsteraner Bundestagsabgeordnete Daniel Bahr erneut zum Spitzenkandidaten für das Münsterland gewählt.
Der FDP Bezirksverband Münsterland ist am vergangenen Samstag in Coesfeld in den Wahlkampf gestartet. Beim außerordentlichen Bezirksparteitag in Goxel nominierten die Liberalen Sven Strumann aus Laer zum Europakandidaten im Bezirksverband. Außerdem wurde der Münsteraner Bundestagsabgeordnete Daniel Bahr erneut zum Spitzenkandidaten für das Münsterland gewählt.

Auf Nummer zwei der Kandidatenliste für die Bundestagswahl konnte sich Claudia Bögel aus Steinfurt gegen Dr. Beatrix Sanders-Esser (Senden), Jutta Wonnemann (Telgte) und Hubert Klodt (Emsdetten) durchsetzen. Klodt wurde im Anschluss ohne Gegenkandidaten auf Platz 3 der Liste bestätigt.

Neben den Kandidatenwahlen standen aber auch die Beratung von zwei bildungspolitischen Anträgen und ein „Bericht aus Berlin“ von Daniel Bahr auf der Tagesordnung. In einer kämpferischen Rede stimmte der Bezirksvorsitzende Bahr die 100 Delegierten auf die kommenden Wahlkämpfe ein. Ziel müsse es sein, in Berlin wieder Regierungsverantwortung übernehmen zu können. Bahr: „Opposition habe ich zwei Legislaturperioden geübt – das kann ich jetzt. Die FDP will wieder gestalten.“

Nach einer intensiven Diskussion verabschiedeten die Delegierten auch zwei Anträge zur Bildungspolitik. Der Antrag von Mark Diekel (Billerbeck) fordert eine stärkere Förderung der Hauptschulen und schlägt dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket vor, unter anderem verbindliche Grundschulgutachten, kleinere Klassenverbände und mehr Ganztagsschulen.

Anke Dahms (Tecklenburg) hatte in ihrem Antrag gefordert, dass die Landesregierung es Kommunen freistellen sollte, ob Schulen zu so genannten „Mittelschulen“ oder „Sekundarschulen“ zusammengefasst werden können, um auf den demographischen Wandel reagieren zu können.

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