Aschermittwoch: "Wirtschaftsmacht von Nebenan"

Beim 18. Liberalen Aschermittwoch drehte sich alles um die "Wirtschaftsmacht von Nebenan" - das Handwerk. Auf Antrag der Freien Demokraten hat der Landtag NRW die Enquete-Kommission "Zukunft Handwerk und Mittelstand" einberufen. Deren Vorsitzender, Ralph Bombis MdL (links im Bild), stellte im Veranstaltungsraum der Kreishandwerkerschaft Coesfeld die Arbeit der Kommission vor. Unabhängig von der Ergebnissen sei die Kommission schon jetzt ein Erfolg. Bombis: "Bis zum Ende der Legislatur stehen die Herausforderungen des Handwerks auf der Tagesordnung im Landtag. Diese Aufmerksamkeit gilt es zu nutzen." Bombis, der für die FDP auch Mitglied im Wirtschaftsausschuss ist, versprach zudem, die Ergebnisse auch in die nächste Legislatur zu tragen.

 

Die aktuelle Lage des Handwerks im Kreis Coesfeld stellte der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Dr. Michael Oelck (rechts im Bild) vor. Er legte besonderen Wert auf die Sicherung von Fachkräften. 90% der zukünftig im Kreis Coesfeld benötigten Fachkräfte seien keine Akademiker. Umso wichtiger sei die Gleichwertigkeit der verschiedenen Aus- und Weiterbildungen sowie von Studiengängen.

 

Der FDP-Kreisvorsitzende Henning Höne betonte, dass sich Politik nicht nur mit den großen Konzernen beschäftigen dürfe: "Die meisten Arbeits- und Ausbildungsplätze in Deutschland liegen im Mittelstand. Hier übernehmen Unternehmer Verantwortung für Betrieb, Mitarbeiter und Umfeld. Diesen Menschen möchten wir es einfacher machen."

 

Link: Berichterstattung Allgemeine Zeitung