"Wir brauchen einen Paradigmenwechsel"

v.l.n.r.: Henning Höne, Sabine Schäfer, Dr. Joachim Stamp, Karlheinz Busen, Daniel Fahr, Gregor Schäfer
v.l.n.r.: Henning Höne, Sabine Schäfer, Dr. Joachim Stamp, Karlheinz Busen, Daniel Fahr, Gregor Schäfer

Beim Sommerfest der Freien Demokraten im Kreis Coesfeld gab Dr. Joachim Stamp, stellvertretender Ministerpräsident des Landes NRW, einen Ausblick auf erste Vorhaben und Pläne seines Regierungshandelns als Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration. Die neuen Aufgaben seien eine große Herausforderung, die zugleich enorme Gestaltungschancen bieten. Auf diese anspruchsvolle Aufgabe freue er sich.

Neben einem Programm zur Rettung der Kita-Träger in NRW kündigte Stamp einen Kurswechsel im Bereich der Integrationspolitik an: "Es kann nicht sein, dass sich Leute, die hier straffällig werden, der Abschiebung entziehen, während auf der anderen Seite ein in Deutschland geborenes, nepalesisches Mädchen in ein ihr völlig unbekanntes Land abgeschoben wird." Nötig sei eine grundsätzliche Veränderung um denen, die gut integriert sind eine verlässliche Bleibeperspektive und einen Rechtsstatus zu ermöglichen und auf der anderen Seite diejenigen, die straffällig werden, konsequenter abzuschieben. "Wir möchten zudem einen Paradigmenwechsel von einer unverbindlichen hin zu einer verbindlichen Integrationspolitik."